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  • AutorenbildAlessio Fratello

Der erste Beitrag: Die Reise beginnt

Aktualisiert: 21. März 2021

Die Website ist online. Eine Domain gekauft, eine Website gebaut und die beiden miteinander verknüpft. Keine Erfahrungen darüber, wie auch nur eines der Dinge funktioniert. Also versucht man es einfach. Man legt einfach los.


Für Ratschläge klickt man durch die FAQ's des Anbieters, schaut sich YouTube-Tutorials an, fragt gegebenenfalls einen Freund. Doch nur die wenigstens haben hierauf eine Antwort. Haben überhaupt Antworten. Verstehen überhaupt die Fragen.


Häufig beginnen wir eine Sache gar nicht erst, weil wir keine Antwort haben. Antworten auf Fragen wie "Wie mache ich das?", "Wie geht das?", "Kann ich das überhaupt?". Doch was passiert, wenn wir uns diese Fragen erst gar nicht stellen? Oder uns selbst eingestehen, dass es eben Dinge gibt, die wir nicht können. Dinge, von denen wir nichtmal den Hauch einer Ahnung haben. Sobald wir unbekanntes Terrain betreten, machen wir neue Erfahrungen. Wir lernen dazu und entwickeln uns weiter. Diese Weiterentwicklung ist elementar für uns. Sowohl für jeden Einzelnen, als auch für uns als Gesellschaft. Fortschritt kann nur entstehen, wenn wir uns in das Unbekannte stürzen. Keine Gedanken darauf verschwenden, was Freunde, Bekannte oder wer auch immer, möglicherweise davon halten könnten. Da ist es schon wieder. Das Konjunktiv: hätte, wäre, könnte, würde. "Hätte ich doch nur ..., dann wäre ich heute...". "Könnte ich doch nur..., dann würde ich...". Das Konjunktiv ist die Möglichkeitsform. Es gibt uns die Möglichkeit Ausreden zu suchen, uns vor anderen und uns selbst zu rechtfertigen. Es hält uns immer eine kleine Hintertür offen, durch die wir uns besser fühlen. "Ich hätte das auch haben können!", "Ich hätte das auch werden können, aber...". Wir sprechen in der Möglichkeitsform, um uns den Möglichkeiten gegenüber nicht allzu sehr rechtfertigen zu müssen. Da es ja immer noch die Möglichkeit gibt, muss ich es auch nicht jetzt tun, sondern irgendwann anders... vielleicht auch nie. Aber ich könnte, wenn ich wollte...


Wir alle haben uns schon mal in dieser Situation wieder gefunden. Wir wollen uns etwas nicht eingestehen oder vor anderen nicht zugeben, dass wir etwas nicht können. Deshalb streich' den Konjunktiv aus deinem Wortschatz! Streich' ihn aus deinen Gedanken! Dinge sind so wie sie sind. Entweder du tust etwas oder eben nicht. Die einzige Person, die hieran etwas ändern kann bist du selbst. Und das ist auch gut so. Du möchtest diesen Job, dieses Auto, diese Frau, dieses Leben? Dann tu etwas dafür!


Leg einfach los.


Alessio Fratello










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